Tell a story – mit dem Auto unterwegs

Ohne Auto geht bei uns eigentlich nicht viel. Wenn man - so wie wir - am Land lebt, kann man nicht einmal einen Einkauf ohne Auto erledigen. Gut, können schon. Es gibt ja öffentliche Verkehrsmittel. Ab und zu fährt auch in unserer Ortschaft ein Bus durch. Und natürlich könnte ich auch zu Fuß oder mit dem Rad in den nächsten Ort fahren und hätte dort zumindest ein Lebensmittelgeschäft, eine Apotheke und eine Trafik. Einen Wocheneinkauf bringe ich so aber ganz sicher nicht nicht Hause. Und eigentlich muss Einkaufen bei mir immer schnell gehen. Da ist das Auto einfach das naheliegendste. 

So gut es geht wird das Auto bei uns aber schon stehen gelassen. Anika fährt täglich mit dem Bus in den Kindergarten (ich hoffe das klappt ab Herbst auch mit dem Schulbus so gut). Niklas hat einen tollen Fahrtendienst in die Schule. Michael hat seinen Job ganz in der Nähe und fährt deshalb meistens mit seiner Vespa - manchmal auch mit dem Rad. Und ich bin zufriedene Pendlerin, die seit mehr als 22 Jahren mit dem Bus in die Arbeit fährt. 

Wenn wir allerdings mit Niklas unterwegs sind, dann gehts nur mit dem Auto. Und mit Niklas sind wir wirklich viel unterwegs. Anfang des Jahres mache ich immer die Arbeitnehmerveranlagung. Das ist jede Menge Zettelwirtschaft. Zumindest hab ich schon das Fahrtenbuch fertig. Gute 6.000 km sind im Jahr 2017 angefallen an Fahrten. Das sind reine Therapiefahrten, Arzttermine oder Fahrten zu Hilfsmittelfirmen.  Heute hatten wieder einmal ein Krankenhaustermin. Mehr als 200 km sind Niklas und ich wieder gemeinsam unterwegs gewesen. 

Wie gut, dass Niklas gerne mit dem Auto fährt. Und noch besser, dass ich mittlerweile auch mal Kinderlieder-freie Minuten im Auto haben darf ;) 



Noch mehr Autogeschichten findet ihr bei Emma.