12tel Blick Februar 2018

Das Februar Foto war eine richtige Aufgabe für mich. Zuerst waren wir alle krank. Da war´s unmöglich, ein Bild zu machen. Kurz bevor es richtig eisig wurde, hab ich mir überlegt, es wäre ja reizvoll einen zugefrorenen Bach zu fotografieren. Deshalb hab ich meinen geplanten Sonntagsspaziergang spontan verschoben. Ein Fehler. Definitiv. Weil an meinem nächsten frei verfügbaren Vormittag wars so eiskalt (gute - 18°C hatten wir hier), dass ich mich dann kurzerhand nur ins Auto gesetzt habe und schnell das Foto geknippst hab: 


Zugefroren war der Bach zu dem Zeitpunkt trotzdem noch nicht - meine Finger aber umso mehr. Deshalb wollte ich nochmal an die Stelle in dem Monat. Ich hab ein zweites Bild. Das Wetter war an dem Tag herrlich. Kalt - aber Sonnenschein. Eine dünne Schneedecke auf dem Eis. Zeit hab ich aber auch beim zweiten Mal nicht wirklich gehabt. Anika wollte rodeln, davor waren wir mit den Kids Eislaufen. Dazwischen hab ich noch einen Kuchen gebacken. Niklas wollte ja seinen Geburtstag in der Schule nachfeiern..... 

Hier also das zweite Bild:




Und ich hab gemerkt: das wird eine Herausforderung mit dem heurigen 12tel Blick. Ich hab keinen markanten Punkt, an dem ich mich orientieren kann. Das Bachbett verändert sich. Der Untergrund ist sandig. Freies Gelände. Wo also stelle ich mich hin, um genau den selben Bildausschnitt zu zeigen? Ich musste mich wirklich einige Zeit spielen, um so halbwegs den richtigen Blickwinkel zu haben. 

Ein Blick in die andre Richtung. Hier ist der Bach komplett zugefroren.


Ganz ehrlich: ich hab ja schon genug vom Winter. Aber wenn ich mir dann die Bilder anschaue.... ist schon schön, wenn man in der warmen Stube Schneefotos sortiert :) 


Wer noch ein bisserl Bachplätschern hören will:



Hier die ersten zwei Bilder von meinem 12tel Blick 2018:


Mehr solcher Blicke findet ihr wie immer bei Tabea.