unser Spanienurlaub

Wir sind schon lange wieder im Alltag angekommen. Aber ich möchte euch noch unbedingt von unserm Spanien Aufenthalt erzählen. Niklas durfte im Oktober nochmals zur Delfintherapie nach Benidorm. Wir sind bereits nach zwei Jahren noch einmal geflogen, weil Anika nächstes Jahr schon Schulkind ist. Somit werden solche Aufenthalte in Zukunft außerhalb der Sommerferien für uns als Familie nicht mehr möglich sein. 

Die Flüge gingen auch diesmal nicht direkt. Wir hatten wieder jeweils einen Zwischenstopp. Bei unserer zweiten Flugreise nahmen wir vieles schon leichter. Dennoch: mit einem Rollstuhl zu fliegen, das ganze Gepäck das Niklas braucht, der Autositz der im Flieger benötigt wird.... das alles ist ordentlich viel Schlepperei und recht mühsam. Dazu kommen natürlich auch die pflegerischen Tätigkeiten. Niklas muss gewickelt, sondiert werden. Da geht man nicht einfach im Flieger auf WC. In solchen Situationen bin ich heilfroh, dass Michael und ich schon ein absolut eingespieltes Team sind. Es hat alles reibungslos funktioniert. 



Gleich war für uns klar: Wenn wir nochmals fliegen, dann hängen wir ein paar Tage Urlaub an die Therapietage dran. Grundsätzlich waren die Tage, an denen Niklas mit den Delfinen geschwommen ist für uns alle sehr eindrucksvoll und mehr als nur ein bisschen Auszeit vom Alltag. Aber für Niklas war es durchaus anstrengend. So viele neue Eindrücke machen ihn schnell müde. Aber Niklas war die ganze Zeit über richtig gut drauf. Der letzte Therapietag war am Samstag. Dann gab es noch drei volle Tage einfach Urlaub für uns alle. Wir sind immer wieder an den Strand gefahren. Sind an der Promenade von Calpe entlang spaziert, hatten zwischendurch tolles Badewetter. Und wir waren gut Essen. Niklas war ganz begeistert von der katalanischen Creme :)


 

 


Gewohnt haben wir – anders als beim letzten Mal – nicht direkt in Benidorm wo die Therapie stattgefunden hat. Benidorm war uns dann doch zu touristisch und zu laut. Deshalb wohnten wir diesmal in Calpe. Calpe ist ein echt netter Ort. Nein. Eine Kleinstadt an der Costa Blanca. Nicht ganz so voll wie Benidorm. Wir waren in der Nebensaison. Das macht es sicher gemütlicher. Im Sommer wird auch Calpe sehr überrannt sein, vermute ich. Michaels Schwester war bei der Reise mit von der Partie. Wir brauchten also mehr Platz und haben kurzerhand ein Ferienhaus gemietet. Das war absolut herrlich. Nahe einem Naturschutzgebiet – weit ab von Lärm und Hektik. (Dafür durfte Michael jeden Tag mit dem großen Mietauto eine aufregende Serpentinenstrecke fahren). Das allerbeste an dem Quartier war definitiv der herrliche Ausblick, den wir von der Terrasse aus hatten: 



Der Felsen ist übrigens der Ifach (Peñón de Ifach). 
Wir haben Calpe genossen und uns hauptsächlich dort aufgehalten. Aber wir waren auch in La Nucia. Ein nettes Dorf, in dem man als Tourist schon auffällt. 


Und einen Tag gings auch nach Altea. Besonders beeindruckt hat uns der Leuchtturm von Albir. 


Nicht selten wurden wir schon überrascht von „kinderwagentauglichen“ Wanderwegen oder „befestigten Straßen“ die dann alles andere als familienfreundlich waren. Von barrierefrei möchte ich da ja garnicht reden. Diese Strecke zum Leuchtturm war einfach herrlich. Wunderbarbarer Ausblick, fester Weg, keine starken Steigungen. 



Besonders schön war, das wir die Tante Coni mit hatten. Vor allem die Kinder haben das sehr genossen. 



Hier schaut der Papa ein bisserl fertig aus. (Die Nächte waren auch in Spanien nicht wirklich erholsam für uns) Ich mag das Foto trotzdem sehr gerne. An diesem Morgen gings ab nach Hause. Kurz vor Abfahrt haben wir noch gemeinsam den letzten Sonnenaufgang in Calpe bestaunt. 



So, und eins muss ich noch zeigen: 
wir hatten wieder einen Regenbogen im Urlaub. Das sind ganz besondere Momente. 



Ach,.... so schnell geht so ein Urlaub vorbei....
So, genug gezeigt. Morgen hab ich mal einen ruhigen Nachmittag mit beiden Kids. Auf den freue ich mich schon. Habt eine gute Woche!