Samstag, 6. Juni 2015

Was wir sonst noch an der Costa Blanca gemacht haben

Das erste Mal fliegen mit unseren Kindern. Der Niklas Papa hat das ganze ja wirklich nur wegen Niklas gemacht. Ganz mulmig war ihm bei dem Gedanken mit unsren zwei Kindern zu fliegen. Noch schlimmer war es, als unser Direktflug nach Benidorm kurzfristig gestrichen wurde. 

Am Flughafen in Alicante konnte er aber schon wieder lachen, der Niklas-Papa :) 


Die Kinder haben das Fliegen genossen. Niklas hat anfangs ganz gespannt aus dem Fenster geschaut und fand das Abheben richtig gut. Die Anika hat eher gestutzt. Das Rollstuhl-Service von Air Berlin war perfekt. Nicht nur die Kommunikation vorab. Sondern auch Vorort war wirklich immer jemand zur Stelle, der uns geholfen hat. Wir hatten nämlich ganz schön viel Gepäck mit... Das wichtigste auch als Handgepäck. Damit nur ja nichts verloren geht. 

Angekommen in Benidorm staunten wir nicht schlecht über die Stadt. Lauter Hochhäuser. Regelrecht überrannt vom Tourismus.... Schaurig schön der Anblick.


Blick vom Balkon aus. Echt! (weiter links sah man auch ein Stück weit zum Meer) Wir hatten unser Apartment im 12. Stock. Nein, weiter rauf hätte ich nicht gewollt. Das Gebäude hatte 35. Stockwerke und war nicht das höchste in der Gegend.... 


"unser" Nachbar-Strand "Platja de Poniente"



Nachdem Niklas sechs Tage lang die Delfin-Therapie hatte, haben wir den Mundomar Park wirklich in aller Ruhe erkunden können. Zu sehen gab es dort sehr viel. Und wir fühlten uns im Park richtig wohl. Vor allem für Anika war es natürlich genial. Die vielen Tiere. Der Vergnügungspark. Die Maskottchen. 

Völlig beeindruckt waren wir von der Delfin-Show. Was für erstaunliche Tiere! 


und nicht nur Delfine gab es zu sehen. Hier die Lieblinge vom Niklas-Papa :) 
Erkennt ihr es? 


ach, und die Seelöwen! Sogar füttern durften wir sie





Und Anika´s Lieblingsplatz im Park:

Der Spielplatz! (als ob es in Österreich nicht auch genug tolle Spielplätze gäbe....) 


Leider war Anika zwischendurch ordentlich angeschlagen. Hatte sogar etwas Fieber und Husten. Das legte sich  bis zur Mitte der Woche. Und Niklas blieb zum Glück verschont. Da habe ich schon etwas gezittert. 

warten auf die Delfin-Therapie 



Wir hatten ein Mietauto in Spanien. Und das war Gold wert. Wir sind keine All-inklusive-Urlauber. Wollen auch mal die Gegend erkunden (soweit das mit den Kindern möglich ist). Auch, wenn das mit dem Rollstuhl nicht immer einfach ist. Ein paar nette Ausflüge waren schon gut möglich. Generell ist uns aufgefallen, dass in Benidorm und Umgebung vieles barrierefrei ist. Jedes noch so kleine Geschäft hatte eine Rampe. Das ist in Österreich bei weitem nicht so. Auch die Menschen in Spanien waren total offen und viel unbefangener im Umgang mit Niklas als bei uns. 

Am Mittwoch waren wir in Polop
Ein kleiner Ort von Weinbergen und Obsthainen umgeben. Gebaut auf einem Hang.






Am Freitag wollten wir eigentlich zu den Fonts de l´Algar. Etwa drei Kilometer vom Zentrum der Gemeinde Callosa d’en Sarria entfernt befinden sich dort die Wasserfälle von Algar. Ein Naturschutzgebiet mit kleinen und großen Wasserfällen, Badestellen und Picknickmöglichkeiten. Wir sind absolut Gelände-erprobt. Aber die vielen schmalen Stufen rauf zu dieser Anlage haben uns dann doch abgeschreckt. Somit wurde nur der Ort und die Gegend an sich erkundet. 


überall werden in der Gegend Nisperos angebaut 



In Erinnerung wird uns auf jeden Fall der Heimweg bleiben. Wir haben uns (trotz oder wegen!? unseres Navigationsgeräts) ordentlich verfahren und ich hab schon insgeheim überlegt, wo wir denn nun anrufen werden, wenn wir mit unserem nicht-geländegängigen Mietauto weder vor- noch zurück können.... 
(Bei dem Bild hatten wir schon die rettende Bundesstraße in Sicht. Sonst war mir auf dieser Plantagen-Stecke so überhaupt nicht nach fotografieren....) 



Sonntags schauten wir uns Altea an. Eine reizende Stadt mit weißem Ortskern. Niedlichen Gässchen und einem ganz besonderen Flair. 









Ihr seht: den Niklas-Papa schrecken so ein paar Stufen nicht ab :) Niklas findet das übrigens total witzig. wenn man mit dem Rolli über Stock und Stein und Stufen fährt. 




Dazwischen gings immer wieder verschiedene Strände. Auch wenn uns das Wasser noch etwas zu kühl war. Wenn man schon ans Meer fährt... 





Ach, schön waren diese zehn Tage. Eine Reise, die wir ohne Delfintherapie sicher nicht gemacht hätten. Unvergessliche Erlebnisse, ein beeindruckendes Land, eine vielfältige Region.

Wir haben hier noch die letzten zwei Tage vor dem "richtigen" Alltag. Arbeiten, Schule, Kindergarten. Die Stranddecke bleibt aber erstmals ausgepackt. Denn seit wir zurück sind, ist´s auch in Österreich sommerlich warm. Das muss doch ausgenützt werden.....

Kommentare:

  1. So tolle Bilder. So schön, dass ihr auch mit zwei Kids und Rolli tolle Ausflüge machen konntet. Das hätte ich mir schwieriger vorgestellt.

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  2. Ich bin begeistert! Die Bilder sind sehr schön!
    Deine Erzählung auch, ich musste sie mir gleich zwei Mal lesen. Wundervoll.
    liebe Grüsse und einen schönen Sonntag
    Elisabeth

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  3. Ein paar Stufen!!!! Du meine Güte!!!!!
    Da sind so wundervolle Bilder dabei, an denen zehrt ihr bestimmt noch lange!

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    1. So schön halt Altstädte sind. Stufen hat man meistens.... und dann noch in den Berg hineingebaut.... Aber weißt Eva, solangs noch geht und Niklas nicht ewig schwer ist machen wir das. Wer weiß, wie´s in zehn Jahren ausschaut. Und wir werden auch nicht jünger....

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