Samstag, 18. Januar 2014

in zwei Tagen....

... sind wir schon wieder zu Hause. Am Montag wird uns die Rettung wieder gute 100 Kilometer südlich von hier absetzen. Home sweet home!
 
Niklas ist schon am Mittwoch (einen Tag nach der Operation) von der Intensiv auf die normale Station verlegt worden. Wieder einmal kommt er mit den Schmerzen super gut klar. Die Drainagen und der Harnkatheder sind seit Donnerstag weg. Auch die Blutgerinnung haben die Ärzte hier voll im Griff. Das Blutbild ist zwar angeschlagen - dennoch wurde eine Bluttransfusion nicht einmal angedacht. Das beruhigt sehr! Den Rest muss die Zeit wieder richten.
 
Alle sind zufrieden mit dem Röntgen der rechten Hüfte. Die Nähte schauen super schön aus. Und die Beweglichkeit der rechten Hüfte ist mehr als zufriedenstellend. Also alles richtig gemacht in den letzten fünf Wochen.
 
Niklas schlägt sich wieder einmal sehr tapfer. Nur ich merke, dass mir langsam aber sicher die Krankenhausaufenthalte und diese Ausnahmesituation die Kraft raubt. Die Sorge rund um die Operationen, das Abwarten, die Verantwortung, die Pflege, das Bei-Laune-halten, das getrennt sein von Anika..... Niklas und ich hatten ganz liebe Krankenbesuche. Danke euch!!! Das lenkt etwas ab.
 
In drei Wochen haben wir ein Kontrollröntgen der Hüften. Dann - wenn alles ok ist - kann wieder mehr bewegt werden. Und in ca. sieben Wochen geht's dann auf Reha. Mal schauen, wie das mit der Genehmigung und dem Termin klappt. Aber das sind schon hellere Wochen. Zwar noch immer weit weg von Alltag - aber endlich wieder bewegen, sitzen können. Ganz andere Perspektiven! Ach, ich werd vielleicht wirklich einen Lagerungs-Zeit-Kalender machen. Jeden Tag ein Tag weniger..... Ich mag einfach nimmer. Und eigentlich ist das schon sehr vermessen, weil der, der jetzt wirklich Grund zum Jammern hätte, wär der Niklas. Und der jammert grad viel weniger als die Mama.....
 


Kommentare:

  1. Natürlich darfst und sollst du auch jammern dürfen. Es war halt ein bissl viel diese ganzen Wochen immer zwischen hoffen und bangen.Aber diese Zeit ist vorbei und es kommen die helleren Tage zu euch. Schick dir viel Kraft weiterhin und alles Gute dem Niklas aber auch an die Kleine und den Papa denk ich .Liebe Grüße aus Wien. Ilse.

    AntwortenLöschen
  2. Es ist so schön, dass Du einen so tapferen Niklas hast. Und jammern tust Du ja gar nicht. Es ist viel, es kostet Kraft, es ist eine Trennung von Mann Anika ... und noch so viel mehr.
    Das darfst Du dann aber auch sagen, zeigen, niederschreiben. Du bist eh so tapfer, Ihr alle seid das!
    Alles Gute für Euch, dem Niklas noch viel Geduld und Dir weiterhin Kraft für all das.
    Es hört sich gut an, dass es Erfolg brachte, das freut mich sehr
    alles Liebe
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  3. Natürlich darf die Mama jammern; das ist vollkommen verständlich bei all dem, was Du, ja was Ihr alle leistet.
    Aber wie Du selber es formulierst: demnächst kommen wieder hellere Tage. Und Niklas hält sich wunderbar tapfer.

    Alles Liebe und Gute, Zuversicht und Freude

    Elena

    AntwortenLöschen