Mittwoch, 18. Dezember 2013

seit gestern wieder zu Hause

 
Ja, seit gestern sind wir wieder zu Hause. Und was soll ich euch jetzt erzählen:
 
Das Leben ist kein Ponyhof.
Ich hab am Dienstag gleich in der Früh gehört: heut geht's nach Hause. Und von da an, war ich bestens gelaunt. Sogar der Rettungs-Liegetransport hat mir nicht meine Laune verderben können.
 
Zu Hause angekommen war meine ganze Euphorie allerdings futsch..... Ja, ok - die Mama hat mir´s mehrfach erzählt, aber so wirklich verstanden hab ich das nicht. Es war echt ihr Ernst: KEIN Rollen, Robben alleine Spielen, Selbstständig bewegen..... weiterhin nur im Bett.
 
Und ganz ehrlich: das hat mir so überhaupt nicht gefallen. Die spinnen doch! Ja, wie soll ich das denn durchstehen?! (Das selbe hat sich die Mama gestern Abend übrigens auch gefragt - ich glaub sogar, sie hat noch weniger als ich geglaubt, dass das überhaupt besser werden kann).
 
Ist es aber. Heute morgen aufgewacht (ach, es geht nix über sein eigenes Bettchen) - war meine Laune schon einen Tick besser. Und auch wenn ich weiterhin recht beharrlich versuche, irgend jemanden zu überzeugen mich doch aus den Bett zu nehmen - ich such mir mittlerweile auch schon Abwechslung und bin nicht permanent am jammern......
 
Diese Operation war hart, die ersten Tage mühsam und mit Schmerzen verbunden - aber geliebte, gewohnte Dinge nicht machen zu können - das ist noch viel härter für mich......
 
Mama hat mich um ein bisserl Geduld gebeten. Damit hier alle sich sicherer im Handling sind. Beim Heben - beim Tragen - beim Wickeln. Und dann solls gutes Alternativ Programm geben.
 
Gut, dass die Tante Jenny heut schon hier war! Sie hat mir völlig unkompliziert ein ganz geniales Schaukel-Vergnügen verschafft. Und ich hab dafür meinen charmanten Grinser verschenkt. Mehr Vorschuss-Lorbeeren gibt's jetzt aber nicht - nun müssen sie sich noch was einfallen lassen - die Großen.
 


Kommentare:

  1. Es liest sich wie ein Wunder.
    So schön ....
    sag Deiner Mama, dass ich Ihr weiterhin viel Geduld, Gelassenheit und Nerven wünsche
    schlaf gut, Du Lieber
    Elisabeth

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  2. Fein da bin ich aber sehr froh dass du wieder daheim im eigenen Betterl bist.Wünsche euch eine gute Zeit deiner Mama viel Kraft und alles liebe. Ilse.

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  3. Recht hast Niklas! das Bespaßungsprogramm muss weitergehen! Sind ja nun ein paar freie Tage, da wird schon noch was kommen. Gib halt zwischendurch Mama und Papa ein kleines Verschnaufpauserl, dann haben sie hinterher mehr Kraft!

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  4. Ich wünsche euch viel Kraft und gute Ideen! Niklas- es wird besser! Ich hoffe, das Unterhaltungsprogramm hält dich derweil bei Laune und es hält durch bis du selber Programm machen kannst :-)

    Ich wünsche euch trotz der Herausforderung eine schöne Weihnachtszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest! Ich fürchte ich komme bis dahin nicht nochmal zum Schreiben.

    liebe Grüße!

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  5. Wie geht es Euch denn? Spielt sich langsam alles ein? Ich bin immernoch ein bisserl traurig, dass es so schief ging mit meinem Überraschungsbesuch bei Euch im Spital.... aber nun haben die Kinder hier auch diese Erkältung, also hätte ich Euch nur unsere bayrischen Viren eingeschleppt ...nein, das geht nicht!
    Weisst Du wie oft ich Eure Video an der Seite hier schon angeschaut habe? Es ist so wunderschön, so liebevoll.
    liebe Grüsse und weiterhin viel Kraft für Euch Grossen. Es wird wieder anders, ein schwacher Trost wo doch noch so schwere Zeiten vor Euch liegen
    Elisabeth

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