phuuu ein voller Stundenplan....

Seit Dienstag vormittag bin ich mit meiner Mama in Judendorf Strassengel auf Reha. Geplant ist ein Aufenthalt für ganze vier Wochen. Die dritte und vierte Woche ist dann Papa mit mir dort. Und am Wochenende dürfen wir nach Hause. Deshalb kommt jetzt einmal in aller Ruhe der erste Bericht von unserem Aufenthalt.

Wir (Oma Wilma war so lieb, und hat uns hingefahren) wurden am Dienstag von Piraten und Seeräubern empfangen. Das Arzterstgespräch, der Rundgang und die üblichen Befragungen - alles von richtigen Schurken durchgeführt ;) Kein Wunder - auch in Judendorf ist der Fasching eingezogen..... ein ganz lustiger Empfang mit Spielen und viel Lachen. 

Und Mittwoch gings auch schon los. Therapeuten kennenlernen, Ziele festlegen, Stunden einteilen..... 

Weil ich so verschnupft bin, habe ich die Woche auch noch zum Inhalieren dürfen. Die ersten zwei Mal war es recht witzig - ich habe auch eingesehen: Es hilft mir ja doch. Am Freitag hatte ich dann aber nur mehr Interesse daran, dieses Loch aus dem der Dampf gekommen ist, mit dem Finger zuzuhalten. Ich habs nicht geschafft. Aber nächste Woche muss ich eh nicht mehr. 

Ich habe einen richtig vollen Stundenplan. Geplant ist täglich eine Einheit (50 min) Physiotherapie, 50 min Ergotherapie, 30 min. Logopädie und dazwischen ca. jeden 2. Tag eine Massage. Mit Essen und kleinen Pausen ist mein Tag da ganz schön ausgefüllt. Mal schauen, wie die nächste Woche läuft. Nett sind zumindest alle zu mir.....

Das Einschlafen ist im Moment leider wieder sehr schwer für mich. Also darf Mama gleich mit mir zeitig schlafen gehen. Nix mit Fernsehen oder Bloggen.... Aber so ist sie zumindest ausgeschalfen in der Früh ;) 

Der Hit hier war gleich das Stationsbad!  Eine heb- und senkbare Badewanne mit eingebautem Radio und LED Lichtern. Deshalb hab ich mir mit Mama am Donnerstag gleich einen richtig romantischen Badeabend gegönnt..... 

Und jetzt wird einmal das Wochenende zu Hause genossen. Denn am Sonntag um spätestens 19 Uhr müssen wir wieder in der Klinik sein. Dann kommt eine anstrengende Woche auf mich zu.