unterstützte Kommunikation

Gestern Abend sind Mama und Papa endlich wieder heimgekommen von Wels. Es waren nicht einmal zwei Tage und bei Oma und Opa ist es immer super schön - aber gefreut hab ich mich dann doch, als meine Eltern wieder bei mir waren ;)

Mama und Papa waren auf der Integra. Das ist eine Fachmesse für Pflege, Therapie und Betreuung. Zusätzlich werden dort eine Menge Workshops veranstaltet. Meine Eltern waren beim Workshop "Diagnostik und Erste Schritte bei Unterstützer Kommunikation" dabei. Da geht es darum Kindern (und natürlich auch Erwachsenen) die keine Lautsprache haben, dennoch die Möglichkeit zu geben mit Anderen zu kommunizieren. Mama und Papa haben nicht schlecht gestaunt wieviele Wege es in diesem Bereich gibt.

Symbole sind aufgrund meiner Sehbehinderung wohl nicht der optimale Weg. Aber es gibt auch körpernahe Gebärden, elektronische Kommunikationshilfen, Kommunikationsbücher.... also auch viele Dinge, die eventuell auch für mich nutzbar wären.
Und Kommunikation ist doch sooo wichtig - für alle Menschen. Gerade weil ich nicht SAGEN kann, was ich mag und was nicht, wies mir geht, was mich bewegt - wäre eine alternative Kommunikationsform sehr wertvoll für mich. Klar: meine Lieben sind alle schon sehr gut im "raten" nur ist es des öfteren für beide Seiten nicht einfach und manchmal frustrierend. Einen tollen Tip haben die beiden auch gleich angenommen und das Buch "Jetzt sag ich´s dir auf meine Weise!" von Ursi Kristen gekauft. Wir sind alle gespannt, wo uns dieser Weg hinführen wird....