Mittwoch, 29. September 2010

meine Hüften II

Am Montag war ich mit meinen Eltern in Wien beim Dr. Strobl. Dr. Strobl ist Neuroorothopäde. Eigentlich war der Termin schon meine OP-Vorbesprechung. Denn Mitte Dezember bin ich als Patient im KH Speising für eine Hüft OP (ich habe eine Hüftdyspasie - also eine Fehlbildung der Hüftgelenke) angemeldet.
Mama und Papa sind sich noch immer nicht sicher, was das Beste für mich wäre. Wann der "optimale" Zeitpunkt für eine Hüft OP wäre.... Wahrscheinlich gibt es keinen wirklich optimalen Zeitpunkt. Dr. Strobl meint: je früher desto besser. Leider habe ich nach wie vor so überhaupt kein Intersse am Essen. Somit fehlen mir halt die Reserven, die ich für die Zeit nach der OP brauchen würde..... Das macht meinen Eltern die meisten Sorgen - neben der Hämophilie B natürlich.

Verblieben sind wir jetzt so, dass wir abwarten welche Fortschritte ich in Graz bei der Esstherapie mache. Denn sollte ich nicht bald Freude am Essen finden und endlich etwas zunehmen - dann wäre eine PEG Sonde die nächste Überlegung. Und die Hüft OP wäre nach hinten gereiht.

Damit ich für diesen Arztbesuch den Kindergarten nicht sausen lasse, haben wir einen ganz späten Termin (19:30) gehabt. Um 22:00 Uhr waren wir endlich zu Hause. Ich war fix und fertig und bin sofort eingeschalfen. Seit dem Kindergarten ist mein Terminkalender ganz schön voll. Nix mehr mit nur faulenzen am Nachmittag ;) Dafür ist das Vormittagsprogramm umso schöner.

Kommentare:

  1. Das Klingt heftig. Vor Weihnachten noch sowas- aber es stimmt, gute Zeitpunkte hat man nicht, die muss man schaffen.

    liebe Grüße!

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  2. Wir haben noch 7 Wochen bis zur erneuten Hüft OP--- einen guten Termin für soetwsa gibt es nicht.

    Die Statistiken der anschließenden Entwicklung sind auch nicht gut, kaum eine Hüfte steht dann von den Winkeln so, daß sie zu weniger Verschleiß führen.

    Wenn mein SOhn nicht ein Läufer gewesen wäre, ich hätte es nicht gemacht.

    Liebe Grüße

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  3. @muschelsucher: ich weiß, ihr hattet solche grossen Schwierigkeiten. Unfassbar!
    Und dennoch haben wir das Gefühl, dass es nicht richtig ist, nicht darüber nachzudenken. Unser Neuroorthopäde ist in dem Gebiet absoluter Spezialist. Natürlich, die Angst bleibt. vor allem die Angst, das falsche zu tun (was auch immer das falsche dann ist...)
    @katharina:
    ursprünglich haben wir überlegt, dass gerade Weihnachten gut wäre. Viele "Helferlein" wären zu Hause. Man ist im Winter gerne drinnen. Wobei jetzt rückt halt Weihnachten zu schnell an...
    liebe Grüsse
    Tanja

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